Die CIPA (Camera & Imaging Products Association) hat die Absatzzahlen von Kameras für die ersten drei abgelaufenen Quartale 2018 veröffentlicht. In vielen Monaten des Jahres 2018 wurden weniger Kameras verkauft als im vergleichbaren Zeitraum von 2016. 2016 gab es allerdings einen Einbruch der Verkäufe, da durch das Kumamoto-Erdbeben die Produktion einiger Kameramodelle für eine Zeit ausgesetzt werden musste.

Quelle: cipa.jp

Vergleich mit 2017

Im Vergleich mit dem Jahr 2017 sieht es noch schlechter aus. In keinem einzigen Monat in 2018 konnte man an die Verkaufszahlen des Vorjahres erreichen. Wurde 2017 noch die 2 Millionen Stückgrenze geknackt, unterschreitet man bei den Verkäufen diese doch mittlerweile deutlich. Interessant wird die Entwicklung des Weihnachtsgeschäfts mit den Neuvorstellungen von Canon und Nikon in diesem Jahr.

Was sind die Gründe?

Zum einen sind wahrscheinlich die immer besser werdenden Kameras in Smartphone eine Erklärung, gerade Urlaubsfotografen greifen immer häufiger auf das Smartphone zurück und meiden die Kompaktkameras. Weiterhin sind immer weiter steigende Verkaufspreise bei Kamera zu verzeichnen. Weiterentwicklungen bei den Kameraherstellern scheinen nur noch im oberen Preissektor stattzufinden, was den Hobbyfotografen von einem Neukauf eher abhält.